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DIE ITALIENISCHE KLAVIERLITERATUR

Italienische Klavierkonzerte in Kooperation mit DeutschlandRadio

Die Kooperation zwischen DeutschlandRadio Kultur, dem Label Myricae Classics und Naxos Deutschland ermöglicht gerade die Umsetzung eines diskografischen Projekts mit dem Ziel, eine Serie von Italienischen Klaviekonzerten zu veröffentlichen.

Der heutige Musikmarkt zeigt eine starke Tendenz zur Nivellierung des kulturellen Angebots. Darunter leiden die Werke von vielen Komponisten, die trotz ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Musikgeschichte kaum gespielt werden.

Wir möchten die Aufmerksamkeit insbesondere auf solche unentdeckten Raritäten des Italienischen Musikrepertoires richten und einen Beitrag zu deren historischer Kontextualisierung leisten.

Im Jahr 2016 werden vier Aufnahmen in Zusammenarbeit mit der Neubrandenburger Philharmonie veröffentlicht:

FERRUCCIO BUSONI
Concerto für Klavier und Orchester mit Männerchor C-Dur Op. 39

GIUSEPPE MARTUCCI
Symphonie d-Moll Nr. 1 und Klavierkonzert d-Moll Op. 40

OTTORINO RESPIGHI
Klaiverkonzert a-Moll (1902) und Toccata für Klavier und Orchester

ALFREDO CASELLA
Divertimento "Scarlattiana" (Hommage an Domenico Scarlatti) und Klavierwerke

Der Digital-Vertrieb wird durch Naxos U.S.A. in Kooperation mit I-Tunes, MP3-Amazon und Spotify weltweit gewährleistet.

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EIN STUDIOLOFT IN DER BERLIN-CITY

Ein Zeitungsartikel von Ralf Schönball
(Der Tagesspiegel, 30. Januar 2015)

"Der Steinway-Flügel, den Konzertpianist Pietro Massa den Berliner Philharmonikern abgekauft hat, kommt mitten rein in sein neues Loft auf der Friedrichstrasse. Den großten Teil der 120 Quadratmeter, die er gegenüber vom Jüdischen Museum beziehen wird, wird zum Büro seiner Agentur Massa Konzertmanagement GmbH. Wohnen will Pietro an der südlichen Friedrichstraße auch. Aber auf kleinem Raum. Mehr ist auch nicht erlaubt. Denn das Projekt "Frizz23" muss vor allem eins bieten: Produktionsflächen für Kreative aus der pulsierenden Szene.

Denn mit diesem Konzept hat die Genossenschaft vor wenigen Tagen den Zuschlag bekommen für das 2.400 Quadratmeter große Grundstück in einer spektakulären Vergabeentscheidung. Denn die 2,4 Millionen Euro, die Berlin von der Genossenschaft erhält, waren nicht der maximal mögliche Ertrag für die Landeskassen. Eine halbe Million Euro mehr hätte der Höchstbietende überwiesen. Doch der Grundstücksverkäufer, die landeseigene "Berliner Großmarkt", entschied sich gegen den Entwickler eines - gefühlt - hunderten Blocks mit hippen Luxusappartements - und zugunsten des alternativen Konzeptes.

Nun müssen sie Ernst machen, die Überlebenskünstler, die aus den Brachen, Ruinen und Nischen der Stadt den Mythos der unfertigen Metropole erzeugt haben: Matthew Griffin, der Kanadier, der seit 22 Jahren in Berlin lebt und mit seiner Frau Britta Jürgens schon in der Friedrichstadt ein Architekturbüro mit angeschlossenem Gästehaus errichtet hat, die "Minilofts". Ein weiteres Stück dieser von Berlins Bewohnern "selbst gemachten Stadt", wie er sagt, soll nun an der Friedrichstraße entstehen: Schriftsteller, Maler, Grafiker, Designer, die raus aus dem Haushalt mit den wuselnden Kindern müssen und Ruhe für ihre Arbeit brauchen, sind als Genossen beigetreten.

Jahrelang haben die Entwickler dafür reden, schreiben, überzeugen müssen - weil beim zuvor gelaufnenen "Diskursiven Verfahren" wirklich jeder seine Meinungen und Bedenken äußern konnte: Aus dem Kiez, der Politik und der Kreativszene. Vielleicht wird diese Grundstücksvergabe, bei der nicht der Preis, sondern das Konzept den Ausschlag gab, deshalb zum Musterbeispiel für das lang ersehnte und politisch beschlossene "Neue Liegenschaftskonzept" des Senats.

Auch eine Dachterrasse ist geplant und eine kleine Markthalle sowie ein Café im Erdgeschoss des Quartiers. Und wenn der Besslepark erst einmal angelegt ist, entsteht hier ein schönes neues Stück altes Kruezberg".

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